Die Lehre Lehre, Inhalt: Die Überbringerin Einführung, Teil 1 Teil 2 Teil 3 Zusammenfassung, Kapitel 1 Kapitel 2 Kapitel 3 Kapitel 4 Kapitel 5 Kapitel 6 Kapitel 7 Kapitel 8 Kapitel 9 Kapitel 10 Ergänzung, Teil 1 Teil 2 Teil 3 Teil 4 Teil 5 Schlussfolgerung


DIE SCHLUSSFOLGERUNG

Was war der Effekt der LEHRE? Hat sie mich ihrer Wahrheit überzeugt? Man darf nicht vergessen, dass ich sie nicht in der vorliegenden Form, in welcher sie hier gelesen wird, erhalten habe. Die Zusammenfassung, genannt die LEHRE, ist nur das nackte Gerüst, das Skelett, an welchem alles andere angegliedert ist. Ich absorbierte die LEHRE allmählich über eine Zeitspanne von mehr als zwanzig Jahren, durch eine Folge von gestellten Fragen, die von meinem BEWUSSTEN-SELBST erinnert werden konnten. Die Beschreibung dieser Periode ist eine andere Geschichte, welche ich zu schreiben gefragte wurde, aber in dieser 'Schlussfolgerung' beschränke ich mich auf das Resultat, so wie es mich betrifft. Deshalb ist die Schlussfolgerung meine persönliche Ansicht und somit ohne Vollmacht.

     Es gibt zwei Arten, wie man auf neues Wissen reagiert, die erste ist dessen Auswirkung auf die Gefühle oder die Emotionen und dann kommt die diesbezügliche Reaktion der Vernunft. Was die erste anbelangt, wusste ich, wegen der Kommunikationsmethode, dass es für mich unvermeidlich so ist. Das verursachte in den anfänglichen Tagen einen merkwürdigen Zustand, in welchem ich ein starkes Gefühl der Unwirklichkeit der menschlichen Persönlichkeit hatte, die mir im Vergleich mit der Wirklichkeit der erinnerten GEDANKENWELT schwach und schattenhaft erschien. Dieses Gefühl erweckte eine gewaltige Ungeduld für dieses Leben, und eine Sehnsucht schnell an dessen Ende zu gelangen. Das war falsch und musste überwunden werden. Theoretisch ist es einfach, die Wichtigkeit des Erdenlebens als einen unentfliehbaren Teil des Gesamten zu schätzen, der aber auch das Gesamte behindern kann. Aber wenn man die Fähigkeit der Erinnerung hat, ist es sehr schwierig diese Theorie in die Praxis umzusetzen.

     Die Anziehungskraft, welche die LEHRE auf meine Vernunft ausübte, nützte mir viel mehr. Ich denke, dass ich während meiner Jugendzeit eine unglückliche Beziehungen zur Kirche hatte, auf Grund dessen ich zur Agnostikerin wurde. Die Prinzipien und die Ausübung des Christentums scheinen soweit voneinander entfernt zu sein, so dass das Christentum wie es praktiziert wird, für mich unannehmbar ist. Als aber das Erinnern anfing und sich die in der LEHRE enthaltenen Antworten auf die Fragen meines BEWUSSTEN-SELBST offenbarten, befriedigten diese meine Vernunft. Nach den Theorien meiner Tage schien es mir, dass die Erde und das darauf sich abspielende Leben, ein Teil eines gesteuerten Planes oder sonst eben ein Ding der Zufälligkeit ist. Obwohl das was wir als 'Zufälligkeit' bezeichnen in Leben und Natur vorhanden ist, spürte ich, dass es für mich eine Form der Ordnung sein musste, aber es war fragwürdig, ob diese Ordnung kontrolliert und gerecht war. Wenn man ein einzelnes menschliches Erdenleben getrennt von den anderen betrachtet, könnten wir zum Schluss kommen, dass die Ordnung kontrollierend ist, aber es ist schwierig sie als gerecht zu finden, und das Problem scheint mir immer noch ohne Lösung zu sein.

     Aber man vermutet unmittelbar eine Kontinuität des Geistes, ein Speicher, in welchem die, aus der manchmal sehr bitteren Erfahrung gewonnene Weisheit angereichert wird, und wo die, von zwei auf Erden lebenden Wesen geschaffene Zuneigung, zu einem bestimmten Verständnis und zu einer Verbindung angewachsen ist, welche auch nicht verloren geht. In diesem Fall kann ein solcher Prozess als gerecht betrachtet werden. Die erschütternden Ungerechtigkeiten des Gesundheitszustandes, des Reichtums und der Macht werden akzeptierbar, wenn sie als Erfahrungen angesehen werden, die jedes Individuum in einem seiner Erdenleben machen muss, um sein Verständnis zu erweitern.

     Die mit den Erbeigenschaften verbundenen Schwierigkeiten, über welche das ungeborene BEWUSSTE-SELBST keine Kontrolle hat, verschwinden mit der Erkenntnis, dass diese von einem Teil der eigenen Persönlichkeit gewählt wurden. Diese, zum eigenen Vorteil dienenden Eigenschaften, lösen sich beim Tod wieder auf. Dennoch muss man sich bewusst sein, dass nach dieser Entfernung wenig Substanz der Persönlichkeit übrigbleiben mag. Es mag eine Erlösung sein, die schwierigen Eigenarten der Erbanlagen beim Tod abzustreifen, aber die meisten BEWUSSTEN-SELBST machen in ihren frühen Leben den Fehler, sich zu sehr auf diese temporären Eigenschaften abzustützen. Später wird gelernt. dass, falls die so angeeigneten Tugenden nicht gestärkt und nicht gegen Schwächen angekämpft wurde, durch die Kraft des FREIEN WILLENS, diese Erbeigenschaften keine Spuren an der kontinuierlichen Persönlichkeit hinterlassen. Intellektuelle oder künstlerische Fähigkeiten auf gewissen Gebieten, können zum Beispiel eine gegebene Erbeigenschaft sein, die beim Tod verloren geht, jedoch die durch gute Anwendung dieser Gabe gewonnene Weisheit und das Verständnis, werden zu einem Teil des SUPERBEWUSSTEN-SELBST.

     Man erhält natürlich Persönlichkeit vom eigenen EWIGEN-SELBST, das Selbst, das die Grundlage aller eurer BEWUSSTEN-SELBST darstellt, und das jedem von euch eine angeborene Liebe für den eigenen WEG gibt, ob dieser WEG nun WAHRHEIT, SCHÖNHEIT oder DIENEN ist. Einfach gesagt scheint es mir, dass:

Diese Eigenschaften können verdorben und durch Eigenwillen verdrängt werden. Es kann gesagt werden, dass dies eher die generellen Eigenschaften betrifft, nicht aber die persönlichen, welche den Teil des BEWUSSTEN-SELBST bilden, der einen natürlichen Hang oder eine Leichtigkeit schafft, seinem eigenen WEG zu folgen.

     Diese Frage des Selbst scheint durch die LEHRE befriedigend beantwortet zu sein, da es, zum mindesten mir, nicht akzeptierbar scheint, zu denken, dass das Individuum, das ich im Moment bin, für alle Ewigkeiten weiterexistieren soll. Mit dem Älterwerden bin ich mir einer zentralen Kohäsion der Werte, die akzeptiert und angenommen wurden, bewusst. Jedoch ist die menschliche Persönlichkeit zu gespalten, instabil und wechselhaft, um sich ein Fortfahren als ein Gesamtes vorstellen zu können. Aber was den Sinn des Lebens annehmbar macht, ist die Kontinuität der Weisheit, die vom Menschen während seiner Erdenleben gewonnen wurde. Um einige der Wunder der kreativen Persönlichkeit zu verstehen, genügt es an die höchsten menschlichen Errungenschaften zu denken, die von Rasse und Farbe unabhängig sind.

     Ich habe in all den Erinnerungen festgestellt, dass die Tendenz, bestehende Theorien oder Religionen nie zu widerlegen, immer wieder auftaucht, unbeeinflusst von der Tatsache wie weit voneinander entfernt diese auch sein mögen, sondern, dass eher ein Mittelweg genommen wurde, der die beiden miteinander verbindet. Wenn man zum Beispiel an die Ideen des FREIEN WILLENS und der Vorbestimmung denkt, kann man sehen, dass die LEHRE beide einschliesst. FREIE WAHL dominiert überall alle Dinge und zu einem bestimmten Grad, aber die Schöpfung der Erde und der GEDANKENWELT war vorbestimmt. Jeder Teil der SPALTPERSÖNLICHKEIT hat die Freiheit seinem Zweck zu folgen oder nicht. Obwohl unsere EWIGEN-SELBST bereits den Punkt der Entscheidung den WILLEN zu akzeptieren, überschritten haben, ist jedes BEWUSSTE-SELBST frei zu folgen, oder vom THEMA des BUCHES abzuweichen; dennoch ist das THEMA des BUCHES unter der Zustimmung des EWIGEN-SELBST vorbestimmt. Ein BEWUSSTES-SELBST, das nur ein Teil eines Ganzen ist, ist eigentlich kein völlig freier Agent, denn es lebt auf Erden durch den Willen seines EWIGEN-SELBST, das Verantwortung für Erfolg oder Scheitern trägt. Dennoch scheint dieses Fehlen, der völligen Freiheit durch die Mannigfaltigkeit der jedem BEWUSSTEN-SELBST angebotenen Erfahrungen und Kontinuität des Sinnes, reichlich belohnt zu sein. Eine viel umfassendere Freiheit ist gegeben, im Einhalten eines vorgegebenen THEMAS, das sich durch alle KAPITEL des BUCHES zieht, als in einem einzigen KAPITEL auf Erden, selbst wenn man erlaubt wäre, seine eigenen Erbeigenschaften, die Umgebung und den ENTWURF für dieses Leben selbst zu bestimmen.

     Es gibt Leute, welche die Existenz des Teuflischen verneinen und andere welche die Existenz des Teuflischen mit der Vorstellung eines gutherzigen Schöpfers nicht in Übereinstimmung bringen können. Aber die Trennung des Teuflischen in eine Kondition, und eine Kraft, vereinfacht das Problem. Eine Kondition, die eine FREIE WAHL mit sich bringt, kann dem LICHT zugeordnet werden, wobei diese Kondition sich mit dem Grad des menschlichen Verständnisses und deren individuellen Anwendung verändert. Die KRAFT DES BÖSEN, die aus Sinn besteht, der sich freiwillig vom LICHT abgewandt hat, muss existieren so lange der FREIE WILLE aufrecht erhalten ist. Diese KRAFT nimmt nicht Teil an der ABSICHT, sondern verschmilzt in die DUNKELHEIT, die dem Ziel des LICHTS entgegengesetzt ist.

     Dann haben wir noch den WILLEN und die ABSICHT. Ich glaube, diese vertreten dasselbe Problem, mit dem St. Paul rang in seiner Erklärung der Gesetze von Moses als auch der Anmut von Christus.

     Der WILLE war der Name, den unsere EWIGEN-SELBST gegeben haben, für die Bedingungen, Qualifikationen und Beschränkungen, welche die Erde und die GEDANKENWELT kontrollieren. Diese sind sehr zahlreich, und viele davon sind von der Menschheit unentdeckt oder nicht wahrgenommen.

     Die ABSICHT ist das Ziel, welches das LICHT für die KREATIVE PERSÖNLICHKEIT hat.

     Als unsere EWIGEN-SELBST den WILLEN und die Gleichwertigkeit der drei WEGE akzeptierten, wurde die Schöpfung frei, um die ABSICHT einzuhalten und der dritte Teil der SPALTPERSÖNLICHKEIT, unsere BEWUSSTEN-SELBST, begannen die RÜCKREISE oder ihren Anteil an der Veränderung der Gesinnung. Während unserer Erdenleben, die immer noch vom WILLEN bestimmt sind, werden wir durch unsere ererbten Instinkte und unsere Erbeigenschaften in diesen Konflikt hineingezogen.

     Es dünkt mich, wir sollten dem Beispiel unserer EWIGEN-SELBST folgen, die jetzt von diesem Konflikt befreit sind, und unseren VERGANGENEN ASPEKT akzeptieren, der unsere Natur ist, das Erbe unseres physikalischen Körpers, da es das Fahrzeug ist, mit welchem alle Erfahrung angenommen wird. Aber unser GEGENWÄRTIGER ASPEKT, der uns erlaubt durch unsere SUPERBEWUSSTEN-SELBST mit der GEDANKENWELT zu kommunizieren, sollte uns gegen das Ende jedes Lebens, auf Grund der Beobachtung unserer vergangenen Erlebnisse, erlauben deren Zweck zu entdecken, als auch die von diesem Zweck gemachten Abweichungen. Der ZUKÜNFTIGE ASPEKT, der auch Teil unseres BEWUSSTEN-SELBST ist, kann seinen eigenen Kontakt mit der GEDANKENWELT gebrauchen, falls man genügend reif ist diesen anzuwenden.

     Deshalb scheint es mir eine Torheit eines BEWUSSTEN-SELBST zu sein, die ihm gegebenen Sinne und das Vergnügen das diese ermöglichen, zu verabscheuen oder zu verleugnen. Sicherlich sollte eine Wertschätzung unsere erste Lektion sein, auf dieselbe Art wie unsere SUPERBEWUSSTEN-SELBST in den sechs EBENEN von allem eine Wertschätzung lernen. Der Verzicht ist nichts wert, wenn das Verzichtete keinen Wert hat. Ich glaube Verzicht ist das falsche Wort. Hat man einmal gelernt sich zu erfreuen, ohne irgend einem Wunsch zu erlauben die Persönlichkeit zu dominieren, sollte es doch möglich sein, dass ein erwachsenes Selbst den Zustand erreicht, in welchem der Wunsch nach Besitztümer und Macht abstirbt, und in welchem diese nur noch geschätzt, aber nicht mehr begehrt sind.

     Abermals gesagt, verbindet diese LEHRE die Prinzipien der drei wichtigsten, gegenwärtigen Religionen, dem Buddhismus, des Christentums und des Islams. Wenn der Menschheit Konzepte gegeben werden, wie diejenigen, auf welchen diese drei Religionen durch ihre Wahrheit, ihre spirituelle Schönheit und Güte aufgebaut sind, wird der Mensch ermuntert diese anzuerkennen und zu verehren. Aber diese Wahrheiten können nicht über Epochen weitergegeben werden, ohne verdorben zu werden. Fehler und Absurditäten schleichen sich ein und verpfuschen das ursprüngliche Konzept. Es ist einfach diese Fehler in allen drei Religionen zu erkennen, was jedoch nicht sehr hilfreich ist, wohingegen es wertvoll ist, das Gute in diesen zu erkennen und beizubehalten. Ich weiss sehr wenig über den Buddhismus oder den Islam, ausser was ich im allgemeinen Lesen darüber gewonnen habe. Ich bin auch keine religiös veranlagte Person, und ich denke, dass meine Kontakte und Umgebung mich, eventuell absichtlich davon abgehalten haben. Ich denke, dass ein offener Geist notwendig war, um diese LEHRE zu erhalten, und dass ein Geist, der von irgend einer der Religionen stark abhängig ist, es erschwert hätte die LEHRE zu erhalten.

     Aber im weiteren Sinn scheint es mir, dass jede der drei Religionen eine notwendige Stufe in der Evolution des Geistes ist. Der Buddhismus mit der weitsichtigsten Anschauung des Einsseins, ist der höchste Ausdruck der ersten REFLEXION, der auf Erden erreicht wurde. Er lehrt das Aufgeben des Selbst in der Suche nach Einheit oder dem LICHT. Das Christentum veranschaulicht die zweite REFLEXION, mit Azrael und Arrantees, die als das notwendige Bindeglied zwischen dem BEWUSSTEN-SELBST und dem LICHT auftreten, und die Notwendigkeit des DIENENS lehren, samt der daraus folgenden Beherrschung des Eigenwillens, wodurch das menschliche Dasein, als der Beginn der Suche des BEWUSSTEN-SELBST nach dem LICHT etabliert ist. Der Islam mit seiner Betonung der Notwendigkeit des Gebets, ist ein Ausdruck der dritten REFLEXION, dem Erfordernis der Kommunikation zwischen dem BEWUSSTEN-SELBST und dem Leben des Geistes in der GEDANKENWELT.

Die LEHRE beinhaltet und zeigt die Notwendigkeit aller drei Konzepte. Die siebte EBENE und die dritte PROGRESSION sind nur Bezeichnungen für die Idee der gegen die Einheit strebenden Fortdauer, was gegenwärtig, obwohl es das anerkannte Ziel ist, über dem Verständnis des BEWUSSTEN-SELBST liegt. Dennoch lebt das BEWUSSTE-SELBST in einem tierischen Körper und in einer wunderschönen Welt. Es ist absurd, die physikalische Ebene zur Seite zu schieben oder zu missachten, bis eine volle Vielfalt von Erfahrungen durchgemacht wurde. Es ist besser, sowohl den Körper als das Vehikel für den Zweck des Erdenlebens, als auch jedes Erdenleben als Teil eines Gesamten oder einer Stufe auf dem Weg zur völligen Vollkommenheit anzuerkennen.

     Die Notwendigkeit des Betens, bei welchem Worte im weitesten Sinn als das Mittel der Kommunikation gebraucht werden, scheint mir die Wahrheit zu sein, die wir am meisten wahrzunehmen haben, nicht dass sie lediglich akzeptiert werden soll, sondern, dass sie Anwendung finden muss. Das durchschnittliche Wesen unserer westlichen Zivilisation betrachtet das Gebet, falls es überhaupt darüber nachdenkt, als eine Wiederholung einer Formulierung, die, wie verdienstvoll diese auch sein mag, immer ein Produkt des Denkens eines anderen Wesens ist. Ich weiss, dass der nachdenkliche Gebrauch des Betens, wie er in religiösen Vereinigungen praktiziert wird, in sich selbst eine direkte Annäherung ist, aber viel Übung in der Anwendung des vertieften Denkens wäre notwendig, um diese Kommunikation aufrecht zu erhalten. Ich möchte nicht den Anschein geben, den Gebrauch des Betens in irgend einer Religion zu verleumden, aber wenn das Beten die Möglichkeit der Kommunikation bedeutet, muss es weit über seinen gegenwärtigen Umfang erweitert werden und muss zu einem beträchtlichen Anteil des individuellen Denkens werden. Jedes Denken, das vom BEWUSSTEN-SELBST zu seinem SUPERBEWUSSTEN-SELBST gelangt und eine Reaktion hervorruft, ist Gebet im Sinne, dass dieses Denken eine äusserst echte Kommunikation zwischen der Erde und der GEDANKENWELT herstellt.

     Die allgemeine Wahrnehmung dieser Wahrheit wird sich bei der Ankunft der dritten REFLEXION entwickeln. Dann wird die Kommunikation, obwohl in Abständen und manchmal vereinfacht in schöpferischem und versunkenem Denken, ein Teil des täglichen Lebens eines jeden Wesens, falls sich dieses Wesen nicht von seinem ENTWURF oder THEMA abwendet und durch den absichtlichen Gebrauch des Eigenwillens eine gegensätzliche Richtung einschlägt.

     Die jüngste Geschichte zeigte ganz deutlich und auf eine entsetzliche Weise, die ungeheure Macht, die Ideen über Massen oder Nationen haben können., und die einzige Vorsichtsmassnahme ist das Erwachen des Individuums, bezüglich der Einsicht der gewaltigen Wichtigkeit seines eigenen Denkens. Theoretisch kann anerkannt werden, dass wir zu dem werden was wir denken, aber wie viele realisieren, dass es fast wörtlich so ist, und wissen, dass das Denken jemanden genauso einfach in etwas transformieren kann, das einem Dummkopf gleicht, als in ein gesundes, tolerantes und verantwortungsvolles Wesen? Viel zu viel Wichtigkeit wurde dem beigemessen, was wir tun und viel zu wenig dem, was wir denken, was dem absichtlichen Einspannen der Kutsche vor dem Pferd entspricht. Die LEHRE betont mit Nachdruck diese Wichtigkeit des Denkens.

     Die LEHRE schliesst ebenso die Sicht vieler Weltanschauungen ein, wie zum Beispiel die des chinesischen Schriftstellers Lin Yutan, der feststellt: "Humor ist grundlegend für einen guten Verlauf des täglichen Lebens" Die LEHRE führte diese Idee in Form einer Legende ein, die eine passende Art der Übertragung ist, welche die beiden Gaben beschreibt, eine von Azrael und eine von Arrantees, zum Wohlbefinden der Erde.

Azraels Gabe war die Gabe des Schlafes, samt allem was das Schlafen mit sich bringt. Die Gabe Arrantees war:


"Ich fühl, wie Azrael, den Wunsch zu bringen,
Erleichterung der Welt, der Schöpfung Erde,
Damit durch Lachen und das Singen,
Last von Bürden aufgeheitert werde;
deshalb:
Die rettende Gnade,
Humor ist meine Gabe."

Zu guter Letzt liegt das solide Fundament, welches mir die LEHRE gegeben hat, in der Tatsache, dass sie den schwierigen Lehrsatz der Heiligen Dreifaltigkeit einfach und somit verständlich macht. Azrael als den Führer und Arrantees als die Direktorin der weiten Projekte und Schöpfungen der GEDANKENWELT, mit deren EBENEN, in welchen unsere EWIGEN-SELBST und unsere SUPERBEWUSSTEN-SELBST sich aufhalten, wobei Sie beide das menschliche Leben kennen, an dem Sie samt allen dessen Schwierigkeiten und Beschränkungen teilgenommen haben. Azrael ist derjenige, welcher auf eine persönliche Beziehung zu jedem BEWUSSTEN-SELBST wartet, welche einmal im Verlaufe jedes BUCHES aufgebaut werden muss. Arrantees ist diejenige, welche die Quelle der Inspiration leitet, worüber wir so viel mehr zu lernen haben, um die Wege der Kommunikation besser zu entwickeln. Das LICHT, das wir mit Sinn und Zweck im Universum bezeichnen, von welchem ich aber von meinem Verstand weiss, und auch in meinem Herzen fühle, dass es über dem völligen Verständnis eines jeden BEWUSSTEN-SELBST liegt. Wie kann denn der Teil tatsächlich das Gesamte verstehen? Volles Verständnis kann nicht erlangt werden, bevor die volle Vereintheit erreicht ist. In diesem Sinn muss also die Menschheit wie Kinder bleiben, die in ihrer eigenen Welt leben, welche sich mit der Welt der Erwachsenen mischt und diese berührt, wobei ihnen das Recht auf die kindlichen Vergnügen und auf Schutz erhalten bleibt. Aber genauso wie sich Kinder auf ihr Erwachsenenleben in einer Erwachsenenwelt vorbereiten, muss sich die Menschheit auf ein Leben in der GEDANKENWELT vorbereiten, und da die Suche nach dem LICHT unsere Aufgabe ist, muss jeder nach seinen eigenen Möglichkeiten dieses Verständnis anstreben.

     Es gibt viele Wege dieses Verständnis zu erreichen, und es gibt Stufen des Verständnisses, und jedes Individuum muss in jedem Leben soweit aufsteigen wie es kann. Somit scheint es mir natürlich, dass Sir James Jeans glaubt, dass wenn es einen Gott gibt, Er der Meistermathematiker ist, und genauso würde ein grosser Musiker fühlen, dass Er der Meister der Klänge ist. Diese Gefühle sind das Resultat des wirklichen Wissens, das von einem der sechs EBENEN erhalten wurde und welche zu guter Letzt WEGE sind das LICHT wahrzunehmen. Aber nur in der, über den sechs EBENEN liegenden, siebten EBENE, liegt die EBENE der persönlichen Kommunikation mit dem LICHT. Dort beginnt dieses Verständnis, das Verständnis der direkten individuellen Beziehung mit dem LICHT.

     Ist diese LEHRE abschliessend? Sicherlich nicht. Ich denke sie wurde geschaffen, um unsere gegenwärtigen Bedürfnisse zu decken, aber wie alle Inspirationen oder Erinnerungen, kann es höchstens ein weiterer Wegweiser auf dem Pfad sein. Dennoch kann die Zustimmung zu diesen Ideen nicht dem Wunschdenken zugeschrieben werden. Sie offerieren keine friedliche Himmelsvorstellung als Belohnung des Lebenswandels, sondern gewaltige anhaltende Verantwortung, nicht nur gegenüber sich selbst als kreative Persönlichkeit, sondern auch gegenüber dem Leben als ein Gesamtes.

     Jedoch, derjenige, der gelernt hat das Leben zu lieben, oder sich in die Suche nach Wissen gezogen fühlt, oder Frieden und Glück findet in den Schönheiten, die er auf Erden findet, wird erkennen, dass die fortwährende Erfahrung auf diesen drei WEGEN das Leben lebenswert macht, und deren Erfüllung wird ihn von der Suche nach dem LICHT nicht abweichen lassen, was der Zweck seines Wesens ist.


Die Lehre Lehre, Inhalt: Die Überbringerin Einführung, Teil 1 Teil 2 Teil 3 Zusammenfassung, Kapitel 1 Kapitel 2 Kapitel 3 Kapitel 4 Kapitel 5 Kapitel 6 Kapitel 7 Kapitel 8 Kapitel 9 Kapitel 10 Ergänzung, Teil 1 Teil 2 Teil 3 Teil 4 Teil 5 Schlussfolgerung


Teil 5

Lehre, Inhalt